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Das prächtige Gotteshaus liegt direkt an der Strasse Richtung Bärgji. Die «Eggenkapelle» wurde 1852 vom italienischen Baumeister Sylvester Ramoni erbaut und  ist der Gottesmutter Maria geweiht. Früher befand sich weiter südlich, in etwa dort, wo jetzt das Restaurant Taverne steht, bereits eine Kapelle aus der Zeit um 1690. Vermutlich war diese in einem so schlechten Zustand, dass man sich entschloss, am jetzigen Standort eine neue zu errichten. Nach dem starken Erdbeben von 1855 musste das Gotteshaus bereits repariert werden. Eine weitere Sanierung fand 1893 statt.

1943 unterzog Pfarrer Venetz die Kapelle erneut einer umfassenden Renovation. Dabei wurde die Empore samt der Orgel abgebrochen und die Rundfenster über dem Gesims zu Halbrundfenstern vergrössert. Seit der gründlichen Sanierung unter der Leitung des Männervereins in den Jahren 1983–1985 steht das Bauwerk unter kantonalem Denkmalschutz.

Der Rokokoaltar stammt aus der Werkstatt des Bildhauers Peter Lagger aus Reckingen im Goms und dürfte um 1760 entstanden sein. Die Hauptfigur, eine anmutige Madonna mit Kind, wird links vom heiligen Petrus und rechts vom heiligen Josef flankiert. Die Skulptur rechts auf dem Gebälk stellt den Jesuiten Franz Xaver und diejenige links den Brückenschutzheiligen Nepomuk dar.

An der Rückwand des Schiffes hängen drei Gemälde. Sie versinnbildlichen in barocker Manier den Tod und das Jüngste Gericht.



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